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Die zehn wichtigsten Bestimmungen des Datenschutzes

Die Bestimmungen der DSGVO und des BDSG dienen dazu, Grundsätze im Umgang mit Daten umzusetzen. Dazu gehören Transparenz, Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Sicherheit, die Minimierung der erfassten Daten, die Rechenschaftspflicht und die Speicherbegrenzung.

Konkret ergeben sich für Sie aus den Bestimmungen von DSGVO und BDSG folgende Pflichten:

  1. Datenschutzorganisation

    Datenschutz betrifft alle Bereiche, alle Abteilungen und alle Mitarbeiter eines Unternehmens. Alle Mitarbeiter sollten daher durch den internen oder externen Datenschutzbeauftragten sensibilisiert und geschult werden im Umgang mit Daten und sensiblen Informationen.
  2. Erstellung einer Datenschutzrichtlinie

    Der interne oder externe Datenschutzbeauftragte muss die datenschutzrechlich relevanten Sachverhalte definieren und eine Datenschutzrichtlinie erstellen.
  3. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten

    Um ein Verarbeitungsverzeichnis zu erstellen, muss ermittelt werden, in welchen Bereichen und Prozessen in Ihrem Unternehmen personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Diese werden in dem Verarbeitungsverzeichnis zusammengefasst. (Art. 30 DSGVO und § 4d BDSG)
  4. Prüfung der sicheren Verarbeitung

    Neue Vorgaben sollen die Sicherheit der Verarbeitung der Daten gewährleisten. Wir helfen Ihnen, ein Verzeichnis der erforderlichen Technisch-Organisatorischen Maßnahmen (TOM) zu erstellen. (Art. 5, 24, 25, 32 und 36 DSGVO sowie § 9 BDSG)
  5. Prüfung und Sicherstellung der Rechtsgrundlage

    Jede Verarbeitung von personenbezogenen Daten muss auf einer Rechtsgrundlage erfolgen. Prüfen Sie, ob dies für alle Prozesse in Ihrem Unternehmen gewährleistet ist. (Art. 6 bis 11 DSGVO) Wir unterstützen Sie beim Aufbau von Prozessen, um die Wahrung der Betroffenenrechte sicherzustellen.
  6. Umsetzung der Betroffenenrechte und Informationspflichten

    Innerhalb des Unternehmens müssen alle Rechte der Betroffenen berücksichtigt werden. Dazu gehören: das Informationsrecht, das Auskunfts- und Widerspruchsrecht, das Recht auf Berichtigung, Löschung und Einschränkung und das Recht auf Datenübertragbarkeit. Wir unterstützen Sie beim Aufbau von Prozessen, die die Wahrung der Betroffenenrechte sicherstellen.
  7. Datenschutz-Folgeabschätzung

    Ist die Form der Verarbeitung mit besonderen Risiken für die personenbezogenen Daten verbunden? Dann sind Sie verpflichtet, eine Datenschutz-Folgeabschätzung durchzuführen und zu implementieren. (Art. 35 DSGVO)
  8. Organisation von Melde- und Konsultationspflichten

    Damit Sie Ihre Pflichten gegenüber den Aufsichtsbehörden erfüllen können, sollten Sie die internen Abläufe in Ihrem Unternehmen festhalten.
  9. Organisation von Datenschutzverstößen

    Ist trotz aller Maßnahmen ein Verstoß gegen den Datenschutz passiert, ist dieser zu melden und zu dokumentieren. (Art. 33 DSGVO).
  10. Vertragsmanagement

    Arbeiten Sie mit externen Dienstleistern zusammen, sind mit diesen Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung zu schließen, die auch die Verantwortlichkeiten regeln. (Art. 26 bis 28 DSGVO)

 

Sie möchten Unterstützung bei der Umsetzung der Datenschutzbestimmungen? Sprechen Sie uns an. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein konkretes Angebot.

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